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Murdoch steigt um auf Bezahlinhalte |
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Geschrieben von E. Krieger
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Donnerstag, 12. November 2009 |
Der Medienunternehmer Murdoch will auf Paid-Content umstrukturieren und Nachrichtenaggregatoren wie Google den Zugang zu seinen Online-Inhalten verwehren.
Der Medienunternehmer Rupert Murdoch, dem unter anderem die Zeitungen „Sun“ und „Wall Street Journal“, sowie das Social Network „MySpace“ gehören, sprach jetzt in einem Interview des Sender Sky News Australia über seine Paid-Content-Pläne.Der Besitzer des weltweit viertgrößten Medienkonzerns „News Corporation“ wollte ursprünglich bis zum Sommer 2010 die Onlineangebote seiner Zeitungen „Sun“ und „Times“ kostenpflichtig gestalten. Damit folgt er dem Konzept, dass bereits für das Onlineangebot des “Wall Streest Journals“ umgesetzt wurde. Bei diesem ist der erste Absatz eines Artikels frei zugänglich, der Rest ist für den Leser kostenpflichtig.
Im Rahmen dieser Maßnahme beabsichtigt er die Inhalte seiner Websites dem Suchmaschinenkonzern Google unzugänglich zu machen. Er begründet diesen Schritt damit, dass die Werbeinnahmen die Produktion der Zeitungen nicht decken und durch die Suchmaschinen zwar die Anzahl der Klicks pro Seite steigen, allerdings keine loyalen Leser gewonnen werden. "Wir wollen lieber weniger Nutzer, aber dann solche, die bezahlen".
Fraglich bleibt, ob die enormen Verluste der Klicks, der bei einer Sperrung der Inhalte für Google zu erwarten ist, tatsächlich durch die Umstellung auf Paid-Content kompensiert werden kann.Nach der letzten Quartalsbilanz sind die Pläne von Murdoch allerdings in Stocken geraten.
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